Details der Staatsanwaltschaft zum Crypto-Phishing-Schema der Russen in der Verfallsklage

Danny Nelson

Details der Staatsanwaltschaft zum Crypto-Phishing-Schema der Russen in der Verfallsklage
Die beiden Russen, die Anfang dieser Woche vom US-Finanzministerium wegen des Vorwurfs, Krypto-Diebe zu sein, sanktioniert wurden, sollen ihre Millionen durch Marktmanipulation und Phishing erhalten haben.

Die Staatsanwälte erläuterten Danil Potechin und Dimitrii Karasawidi die angeblichen Raubüberfälle, Opfer und Zielbörsen in einer 30-seitigen Verwirkungsanzeige, die am Mittwoch gegen die zuvor beschlagnahmten Krypto-Gelder der beiden eingereicht wurde.

Karasavidi und Potechin sollen eine Reihe von gefälschten Poloniex-, Gemini- und Binance-ähnlichen Websites „eingesetzt“ haben, die unwissentliche Benutzer dazu verleitet haben, ihre Anmeldedaten weiterzugeben, wodurch die Hacker die Kontrolle über ihre Brieftaschen erhielten.
Dann „zogen“ sie Bitcoin Revival (BTC), Äther (ETH) und NEO im Wert von 20 Millionen Dollar aus den Konten der Opfer, so die Beschwerde. Die Staatsanwaltschaft sagte, der Löwenanteil sei auf Karasavidis Bitfinex-Konto gelandet.
Andere Gelder wurden von Poloniex eingefroren und schnell von den Behörden beschlagnahmt, die die Klage einreichten, um die Kontrolle über 15.602 ETH, 199,8 BTC, 6,1 Millionen Dollar in bar und 1.199 NEO, insgesamt 14,2 Millionen Dollar zum Zeitpunkt der Pressekonferenz, zu übernehmen.
Diese Beute der ETH war eigentlich das Produkt eines separaten Hacker-Schemas: Marktmanipulation, sagen die Behörden.
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Ende Oktober 2017 pumpten Hacker den Krypto eines Opfers im Wert von 5 Millionen Dollar in den Gasmarkt von NEO, wodurch der Wert des normalerweise verschlafenen Tokens um 13.0000% in die Höhe schnellte, bevor sie ihre persönlichen Gaskonten bei Poloniex zur Auszahlung an die ETH bestellten. Das Opfer „verlor praktisch seine gesamten 5 Millionen Dollar in Krypto-Währung“, behaupteten die Staatsanwälte.

Die Staatsanwaltschaft behauptete auch, die Hacker hätten versucht, die Herkunft der gestohlenen Krypto-Währung zu vertuschen, indem sie Gelder „schichteten“ – eine klassische Geldwäsche-Technik.
Beamte des Finanzministeriums sagten, sie hätten eine „Blockchain-Tracing-Analyse“ verwendet, um die ETH von der Poloniex-Manipulation und den Phishing-Schemata von Poloniex, Binance und Gemini bis zu Karasavidis Bitfinex-Konto zu verfolgen.
Sie behaupteten ferner, Potechin als Besitzer mehrerer falsch geschriebener Poloniex-Domain-Namen identifiziert zu haben, die mit dem Phishing-Schema in Verbindung stehen.
Ähnliche Taktiken wurden gegen Kunden von Binance und Gemini angewandt, sagte die Regulierungsbehörde in der Klage.
Karasawidi und Potechin sehen sich mit einer wachsenden Reihe von rechtlichen Problemen konfrontiert. In dieser Woche wurden sie auf die schwarze Liste des OFAC des Finanzministeriums gesetzt und sehen sich zudem mit bundesweiten Anklagen wegen Betrugs, Hacking und Geldwäsche konfrontiert.